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TU Berlin

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Vortrag: Green Start-up Sonderprogramm der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU)

Vortrag (ca. 30 Min.) + Q&A / Diskussion

Im Anschluss an den Vortrag besteht für die vom CfE betreuten Teams eine Möglichkeit, weitere Fragen im Rahmen einer individuellen Sprechstunde mit dem Experten zu besprechen.
Anmeldung zur Sprechstunde --> Virtueller Incubator des CfE

Es gibt eine Vielzahl guter Förderprogramme, die Unternehmensgründungen unterstützen, doch gilt dies bisher leider nicht in ausreichendem Maße für „Grüne Gründungen“. In den letzten 10 Jahren wurden mehr als 200.000 solcher Unternehmen rund um die Bereiche Circular Economy, Ressourcen- und Energieeffizienz sowie erneuerbare Energien aufgebaut. Seit 2006 wurden so in Deutschland über 1,2 Mio. neue Arbeitsplätze geschaffen. Gleichzeitig handelt es sich bei ihnen um besonders attraktive High Potentials, die sowohl im Hinblick auf wirtschaftliche Faktoren, als auch bezüglich ihrer Umweltwirkung ein großes Leistungsvermögen entwickeln können.
Aus Umwelt- und Nachhaltigkeitssicht sind Grüne Start-ups daher eine besonders lohnende Gruppe. Es ist untersucht, dass rund zwei Drittel aller radikalen Innovationen nicht auf Bestandsunternehmen, sondern auf Start-ups entfallen. Der grüne Trend wird dennoch vergleichsweise wenig wahrgenommen und unterstützt.

Dennoch haben Grüne Start-ups häufiger Schwierigkeiten mit der Kapitalbeschaffung als nicht-grüne. Ihr makroökonomisch-volkswirtschaftlicher Nutzen wird betriebswirtschaftlich von Investoren oft als Risiko eingepreist. Experten sagen übereinstimmend, dass es bislang kein Start-up-Förderprogramm gibt, das Umweltschutz und Nachhaltigkeit zentral in den Mittelpunkt rückt und die drei Besonderheiten für Grüne Gründungen berücksichtigt:

•             Investitionslücke für gesellschaftlichen Zusatznutzen

Die Leistungen Grüner Unternehmen für die Gesellschaft sind in doppelter Hinsicht wertvoll durch den Beitrag, den prosperierende Unternehmen an sich leisten (Arbeitsplätze, Steueraufkommen) und zusätzlich auch durch den in sich nützlichen Unternehmenszweck zur nachhaltigen Weiterentwicklung der Gesellschaft (alle Säulen der Nachhaltigkeit). Dieser Nutzen wird aber am Markt nicht in vollem Umfang entlohnt und führt bei Grünen Gründungen systematisch zu zusätzlichen unternehmerischen Risiken.

•             Hohe Volatilitäten

Der Umweltbereich steht in vielerlei Hinsicht in der öffentlichen Wahrnehmung. Das damit verbundene politische Interesse führt zu stark regulierten oder künstlich induzierten Märkten. Bei potenziellen Investoren löst dieser Zusammenhang oft Zurückhaltung aus. Diese kann für Grüne Gründerinnen und Gründer zusätzliche Schwierigkeiten bedeuten, ihre Ideen adäquat finanziert zu bekommen.

•             Missionsgetriebenes Engagement

Grüne Gründerinnen und Gründer sind überdurchschnittlich stark von Überzeugungen getrieben. Sie erwarten Unterstützung über den rein finanziellen Rahmen hinaus. Sie fühlen sich bislang mit den vorhandenen Programmen oft nicht gut genug verstanden und (im nichtmonetären Bereich) nicht umfassend genug unterstützt.

In Hinsicht auf die Transformation in Richtung eines nachhaltigen Wirtschaftssystems, ist eine Förderung dieser Gründungen also sowohl umwelt- als auch wirtschaftspolitisch von hoher Bedeutung. Mit dem Green-Start-up-Sonderprogramm hat die DBU ein deutschlandweites Förderprogramm aufgestellt, welches gezielt jene Start-ups unterstützt, die einen Beitrag zu einer Green Economy leisten.

Die Förderung dieser Pioniere entspricht der Gründungsidee der DBU.  Der Vortrag erläutert WER WARUM und in WELCHER HÖHE von der DBU gefördert wird.

Referent: Dr.-Ing. Jörg R. Lefèvre

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